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Windpark Hülzweiler: ÖDP kritisiert politische Feigheit

Drei Windräder sind zu wenig

(Hülzweiler, 01.07.2021) Der Gemeinderat in Schwalbach beschloss heute, in einem Vorranggebiet nördlich von Hülzweiler den Bau von drei Windrädern auszuschreiben. Philipp-Noah Groß, Ortssprecher der ÖDP in Hülzweiler und Direktkandidat im Wahlkreis Saarlouis, sprach sich als Gast in der Gemeinderatssitzung vehement und ausführlich dafür aus, zu den ursprünglich geplanten vier Windrädern zurückzukehren.

“Diese Vorgänge sind eine Polit-Posse erster Klasse. Durch die Reduktion auf drei Stück hat der Gemeinderat grundlos ein ganzes Viertel des möglichen Windparks geopfert“, so Groß. “Weder Optik noch Schall sprechen sachlich gesehen dafür, drei statt vier Windräder zu bauen. Die Erfahrungen vom nahegelegenen Windpark in Sprengen belegen das. Auch die Abholzung wird dadurch verschärft und nicht eingespart, weil an diesem Standort vergleichsweise wenige Fällungen notwendig sind, um die nötigen Windräder zu errichten. Gleichzeitig sind die Windverhältnisse gut geeignet. Von Anfang an waren vier Windräder in der Planung vorgesehen - mindestens so viele sind an dem Ort auch machbar und aus Klimaschutzgründen geboten”, hält er weiter fest.

Allen voran habe die SPD-Fraktion aus nicht nachvollziehbaren Gründen darauf gedrängt, die Anzahl der Windräder zu reduzieren. Linke und Freie Wähler wollten den Windpark ganz verhindern. “Die Argumente, die ich für das vierte Windrad ins Feld geführt habe, waren keiner Fraktion des Gemeinderats eine Antwort wert. Die Mehrheit hat ein schnelles Vorankommen der Energiewende vor Ort aus reiner Bequemlichkeit blockiert – wie man gleichzeitig behaupten will, die Klimakrise ernstzunehmen, erschließt sich mir nicht“, kritisiert Groß abschließend.

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