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Politik beiseite für gerechte Löhne!

ÖDP Saar will mehr Geld für Lokführer

Abgesehen von dem täglichen Ärgernis sind die gerade laufenden Bahnstreiks eine Katastrophe für unsere Klimabilanz, Millionen von Gütern und Pendler werden gezwungen, auf die Straße auszuweichen, die eine oder der andere Kunde der DB geht dauerhaft verloren. Ein Unding, findet ÖDP-Spitzenkandidat Prof. Dr. Claus Jacob.

Die ÖDP fordert daher mehr Respekt und Anerkennung für den Beruf der Lokführerin und des Lokführers, dem wie vielen anderen Berufsgruppen auch eine systemrelevante Rolle zukommt. Nach Angaben der Deutschen Bahn, die ein privatrechtlich organisiertes Staatsunternehmen ist, fehlen derzeit über 700 Lokführerinnen und Lokführer. Laut deren Gewerkschaft bleiben sogar 1500 Planstellen nicht besetzt. Hinzu kommen andere Berufsbilder bei den Stellwerken und im Gleisbau, die ebenso wichtig für den Betrieb der Deutschen Bahn sind.

Philipp-Noah Groß, stellvertretender ÖDP-Landesvorsitzender und Direktkandidat für die Bundestagswahl in Saarlouis kritisiert die Situation: „Um die Bahn für eine klimafreundliche Mobilität auszubauen, brauchen wir noch viel mehr Personal. Das wird nur kommen, wenn die Bezahlung auch attraktiv genug ist. Daher rufen wir die Bahn dringend dazu auf, zufriedenstellend auf die Forderungen der Lokführer einzugehen und die im Hintergrund ausgetragenen Machtkämpfe sofort beiseite zu legen. Der Kampf um die Interessen unterschiedlicher Gewerkschaften darf nicht auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen werden.“

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