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Pressemitteilung

ÖDP Saar: Mit dem Wassergarten versiegt auch ein Stück Zukunft des Saarlandes

Die ÖDP Saar bedauert das Aus des Wassergartens in Reden. Mit dem Abschalten der Pumpen im ehemaligen Bergwerk versiegt nicht nur das Grubenwasser - verloren geht auch ein Stück saarländischer Industrie-, Kultur- und Transformationsgeschichte.

„Der Wassergarten stand sinnbildlich für den Wandel des Saarlandes: aus den Hinterlassenschaften des Bergbaus etwas Neues, Kreatives und Zukunftsfähiges zu entwickeln“, erklärt die ÖDP Saar. Dass dieses Projekt nun still endet, sei ein weiteres Zeichen dafür, dass viele gute Ansätze im Land nicht konsequent weiterentwickelt würden.

Die Partei kritisiert, dass die Landesregierung zwar einzelne Prestigeprojekte hervorhebe, gleichzeitig jedoch vielerorts Ideen, Perspektiven und regionale Entwicklungsmöglichkeiten verloren gingen. „Im Saarland versiegt seit Jahren vieles still und heimlich - nicht nur in Reden“, so die ÖDP. Besonders problematisch sei, dass in vielen Regionen Stillstand und Abwanderung immer stärker spürbar würden.

Für Reden bedeute das Ende des Wassergartens auch einen Rückschlag für den Tourismus und die regionale Identität. Gerade ehemalige Industriestandorte bräuchten neue Impulse, um Menschen anzuziehen und positive Perspektiven zu schaffen.

Die ÖDP Saar fordert deshalb mehr Mut, Kreativität und Gestaltungswillen in der Landespolitik. Dass Aufbruchstimmung möglich sei, zeige sich durchaus im Saarland selbst - etwa im erfolgreichen Umfeld von Elversberg. „Das Saarland braucht wieder mehr Steilvorlagen statt Dauer-Verwaltung“, erklärt die Partei abschließend.

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