Zur Hauptnavigation springenZum Hauptinhalt springen

„Milchviehskandal“ im Allgäu – mit Mahnwache Etappenziel erreicht!

Unser Parteimitglied Stefan Bernhard Eck hatte vergangenen Sonntag (12. Juli 2020) in Zusammenarbeit mit den „Metzgern gegen Tiermord e. V.“ eine Mahnwache in Bad Grönenbach anlässlich des Jahrestages eines der größten Tiermissbrauchsskandale in Deutschland organisiert, denn noch immer hat es keine Verurteilung der Täter gegeben.

Die Staatsanwaltschaft will voraussichtlich erst Ende Juli einen Untersuchungsbericht vorlegen, obwohl die Sachlage klar ist. Eine todkranke Kuh wurde mehrfach misshandelt, man ließ das Tier, das sich nicht mehr aufrichten konnte, in seinen eigenen Exkrementen tagelang liegen und erlöste es erst nach eineinhalb Wochen von seinen Qualen.

Die Verzögerungstaktik und das Stillschweigen sowie die Tatenlosigkeit der involvierten Behörden, Politiker und Veterinäre gegenüber einem der größten "Vorzeigebetriebe" im gesamten süddeutschen Raum mit über 3000 Milchkühen ist ein Teil dieses Skandals, der aufgrund etlicher Medienberichte vor einem Jahr im Fokus der Öffentlichkeit stand.

Mit dieser Mahnwache, zu der über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Bad Grönenbach angereist waren und an der sich viele NGOs, Bündnisse und Einzelpersonen als Mitveranstalter angeschlossen hatten, zielten Stefan Bernhard Eck und seine Mitstreiter darauf ab, im Vorfeld des Ermittlungsberichtes der Staatsanwaltschaft das Signal zu senden, dass die Mehrheit der Menschen in unserem Land erwartet, dass mit aller Härte des Gesetzes gegen die Tierquäler des Betriebes vorgegangen wird!

Darüber hinaus war es das Ziel, dass durch möglichst viele Medienberichte und Posts in den sozialen Netzwerken, der „Milchviehskandal“ im Allgäu erneut wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wird.

Beides gelang mit dieser außergewöhnlichen Mahnwache, zu der rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Bad Grönenbach angereist waren. TV-Berichte liefen im BR3 und BR24, zwei Rundfunkberichte (Radio Schwaben und Radio RT1 Südschwaben) wurden ausgestrahlt, es gab eine DPA-Meldung, und Berichte in der Süddeutschen Zeitung, der Allgäuer Zeitung, dem Donaukurier und dem Augsburger Stadtanzeiger.

Das Etappenziel wurde voll und ganz erreicht. Man darf darauf gespannt sein, wie die Ergebnisse des staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens ausfallen werden. Auf jeden Fall wird unser Parteimitglied Stefan Bernhard Eck weiter am Ball bleiben!

Fazit: Wenn uns das Wohl von Mensch und Tier am Herzen liegt, ist eine ökologische Agrarwende unabdingbar. Dafür setzt sich der ehemalige EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck seit Jahren ein, und es wird ein wichtiges Thema in zukünftigen Wahlkämpfen der ÖDP sein.

 

Zurück