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AKW Fessenheim vom Netz genommen - jetzt sollte Cattenom folgen!

Wegen erheblicher Sicherheitsbedenken - allein in den Jahren 2017 und 2018 gab es 52 registrierte Störfälle - wurde aufgrund der Grenznähe von einigen deutschen Politikern und von Atomkraftgegnern jahrelang die Stilllegung des 43 Jahre alte und umstrittenen Atomkraftwerks in Fessenheim (Elsass), gefordert. Nun wurde endlich das älteste AKW Frankreichs am 29.06.2020 vom Netz genommen. Bis zum Abschluss der kostenintensiven Rückbauarbeiten werden aber nochmals 20 Jahre vergehen.

Nun wäre es an der Zeit, das Atomkraftwerk in Cattenom im Dreiländereck Lothringen, Luxemburg und Saarland auch abzuschalten, denn die Anlage ist seit 34 Jahren am Netz und ebenfalls durch viele Störfälle in die Schlagzeilen geraten. Gerade wir Saarländer wären durch austretende radioaktive Partikel bei einem massiven Störfall oder gar einem Super-Gau des AKW Cattenom besonders schwer betroffen. Große Teile des Saarlandes wären für Jahrhunderte strahlenverseucht und unbewohnbar.

Was die Atomenergie anbelangt, sollten wir aus Tschernobyl und Fukushima gelernt haben. Und da die Klimaerwärmung rasant voranschreitet und zur größten Bedrohung der Menschheit geworden ist, sollten wir konsequent auf nichtfossile und nachhaltige Energiequellen wie beispielsweise Wind- und Sonnenenergie und erneuerbaren Wasserstoff setzen.

Gerade als Saarländerin wird sich Manuela Ripa als EU-Abgeordnete in Brüssel neben ihren anderen Schwerpunktthemen (Umweltschutz/Klimaschutz, Tierwohl und Verbraucherschutz) für eine zukunftsorientierte und saubere Energiegewinnung einsetzen und auf die Risiken, die von Cattenom für die Region Saar-Lor-Lux ausgehen, die Kommission und ihre Kolleginnen und Kollegen im EU-Parlament gezielt aufmerksam machen.

 

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