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Nachhaltigkeit funktioniert nur ohne Atomkraft

Umweltprüfung und Einbeziehung der Nachbarländer in jedem Fall notwendig!

 

Die EU will und muss bis 2050 klimaneutral sein, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens einhalten zu können und eine drohende Klimakrise abzuwenden. Doch die Reduktion von CO2-Emissionen darf nicht einhergehen mit einer Verlängerung von rückwärtsgewandten und gefährlichen Technologien.

Die EU will und muss bis 2050 klimaneutral sein, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens einhalten zu können und eine drohende Klimakrise abzuwenden. Doch die Reduktion von CO2-Emissionen darf nicht einhergehen mit einer Verlängerung von rückwärtsgewandten und gefährlichen Technologien. „Die Neuigkeit, dass Frankreich eine öffentliche Konsultation plant, um die veralteten 900MWe Reaktoren an der Belgischen Grenze weiterhin zu betreiben, ist verstörend“, sagt die EU-Abgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Manuela Ripa. „Diese Anlagen wurden für einen Betrieb von 40 Jahren gebaut – die sind jetzt abgelaufen. Zumal viele der Französischen Atomkraftwerke ohne die notwendigen Umweltprüfungen betrieben werden. Das verstößt gegen EU Recht!“

Um die EU-Kommission auf diese Missstände hinzuweisen, hat Manuela Ripa zusammen mit anderen Abgeordneten einen Brief an die EU-Energiekommissarin Kadri Simson und den EU-Umweltkommissar Sinkevičius mitunterschrieben. In dem Schreiben weisen die Abgeordneten darauf hin, dass eine Umweltprüfung für die Betreibung der Atomkraftwerke unbedingt notwendig ist und durch die grenznahe Lage auch die entsprechenden Nachbarländer in den Entscheidungsprozess einbezogen werden müssen. Dies gilt auch und insbesondere für das Saarland.

„Ganz abgesehen davon, dass der Weiterbetrieb dieser Anlagen ohne entsprechende Untersuchungen für den Umweltschutz und ohne angemessenen Einbezug der Nachbarländer unhaltbar ist, müssen wir eines klarstellen: Atomkraft hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Um den Green Deal einzuhalten, müssen wir intensiv in erneuerbare Energien investieren, und nicht in veraltete Lösungen, die auch noch große Gefahren für uns und unsere Umwelt mit sich bringen“, betont Manuela Ripa abschließend.

Der vollständige Brief kann hier heruntergeladen werden.


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